Der erste Coffeeshop, das „Mellow Yellow“, gibt es in Amsterdam bereits seit den frühen 70er Jahren. Auch heute noch erinnert die Atmosphäre dort an diese Zeit. Inzwischen gibt es in der Stadt über 400 solcher Shops.
Es gibt verschiedene Arten von Coffeeshops. Während es in manchen sehr entspannt zu geht wird in anderen laute Musik gespielt oder zu angeregten Gesprächen eingeladen. So gibt es für jeden Geschmack die richtige Umgebung. Alkohol jedoch, wird in den meisten Genusshäusern nicht ausgeschenkt.
Der bekannteste Coffeeshop in Amsterdam ist das „Bulldog“ am Leidseplein. Er ist nicht nur bei Touristen beliebt. Auch Stars kommen gern hierher. Das „Bulldog“ gehört zu einer Shop-Kette, ähnlich den Hard Rock Cafés. Hier werden auch T-Shirts, Energiedrinks und andere Andenken verkauft.
Ebenfalls sehr bekannt ist das „Grasshopper“ in der Nähe des Rotlichtbezirks. Dieser Shop hat im Obergeschoss eine Bar und ein Restaurant. Für den Sommer gibt es eine Terrasse.
Im „Pink Floyd“ in der Nähe des Hauptbahnhofs wird - der Name verrät es schon - des Öfteren Pink Floyd Musik gespielt. Man kann dabei im Internet surfen oder ein Sandwich essen.
Wer mehr auf Bob Marley oder Reggae allgemein abfährt sollte dem „Jamaica“ einen Besuch abstatten. Auch Pool Billard kann man hier spielen. Der Shop wird von einem echten Jamaikaner betrieben.
Weitere beliebte und bekannte Coffeeshops sind das „Extase“ im Rotlichtviertel, das „Dolphins“ in der Nähe des Leidspleins und das „The Rookies“, das mehr an einen englischen Pub erinnert und eine sehr gemütliche Atmosphäre bietet. In „Barney’s Breakfast Bar“ kann man den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Eher amerikanisch geht es dagegen im „Grey Area“ zu.
Die meisten Coffeeshops befinden sich im Rotlichtbezirk Walletjes und in der Innenstadt, rund um den Leidseplein. Sie ziehen hauptsächlich die jüngeren Amsterdam-Besucher an. Je nach Lage und Bekanntheitsgrad herrscht hier eine entspannte und ruhige Atmosphäre oder die gewisse unruhige Hektik regen Besucherandrangs.